Themen, Fakten, Hintergründe


McKinsey: „Mehr ökologische Landwirtschaft”

Die Unternehmensberatung McKinsey ist unverdächtig, uns Grünen nach dem Mund zu reden. Aber jetzt haben sie eine Studie über die Zukunftsfähigkeit Bayerns vorgestellt, die es in sich hat. Das Fazit: Die Schere zwischen Arm und Reich geht in Bayern auseinander, die Bildungschancen sind ungleich verteilt und der Umgang mit Energie in der Wirtschaft ist durchwachsen. Außerdem fordert McKinsey eine "smarte Agrarpolitik", die auf regionale, ökologische und tierschutzgerechte Produktion setzt. Schwarz auf weiß und für alle zum Nachlesen.
http://www.sueddeutsche.de/bayern/studie-mckinsey-sorgt-sich-um-bayerns-zukunft-1.2410091
Die vollständige Studie als PDF: http://www.mckinsey.de/sites/mck_files/files/bayern_2025.pdf


Areva: Aus der Traum
Der französische Atomkonzern Areva hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Defizit von knapp 5 Milliarden Euro angehäuft, weit mehr als der gesamte Börsenwert der Firma. Kommentatoren sprechen von einem "Fukushima für Areva". Da der französische Staat mit 87% an Areva beteiligt ist, müssen wohl Steuerzahler wieder einmal für die Kosten fehlgeleiteter Atompolitik aufkommen.
http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/areva-aus-der-traum/11421362.html


DLR-Studie: Wie gelingt die Energiewende von unten?
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersucht in einer Studie zusammen mit der Kreisstadt Metzingen, welche Voraussetzungen für eine gelungene Energiwende vor Ort nötig sind. Der Eigenbetrieb der Stadt Metzingen hat bereits erste Schritte unternommen – vom eigenen Pumpspeicherkraftwerk über ein Förderprogramm für Photovoltaikanlagen bis hin zu Schnelladestationen für Elektrofahrzeuge und Carsharing-Angebote. Ebenso wichtig ist laut DLR allerdings die Beteiligung der Bürger: Sie müssen mitentscheiden und mitgestalten können, damit die Energiewende gelingt.
http://www.dlr.de/dlr/de/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-12793/#/gallery/18731


Teures Atomkraftwerk zum Festpreis: Areva und Siemens versenken Milliarden
Beim Bau des finnischen Atomreaktors in Olkiluoto ufern Zeitplan und Kosten völlig aus. Während der Termin für die Inbetriebnahme immer weiter nach hinten geschoben wird, haben sich die Kosten nach Medienberichten auf mindestens 8,5 Milliarden Euro nahezu verdreifacht und ein Ende ist noch nicht in Sicht.
http://www.iwr.de/news.php?id=25681


Informationsfreiheitsgesetz für Baden-Württemberg soll im Herbst auf den Weg gebracht werden
Die grün-rote Regierungskoalition wird voraussichtlich noch in diesem Herbst ein Landes-Informationsfreiheitsgesetz verabschieden. Davon sind wir im CSU-regierten Bayern immer noch weit entfernt. Auf kommunaler Ebene konnten sich in den letzten Monaten aber immerhin die grüne Fraktionen in den Gemeinden Wolfratshausen und Grafing sowie im Landkreis Ebersberg mit ihren Anträgen auf Erlass einer Informationsfreiheits-Satzung durchsetzen.
http://informationsfreiheit.org/blog/


Über den Tellerrand geguckt

Website des grünen Kreisverbands Bamberg-Land in neuer Aufmachung
Einer kompletten Überarbeitung und Neugestaltung wurde die Website des grünen Kreisverbands Bamberg-Land unterzogen. Schauen Sie doch mal rein!
http://www.gruene-bamberg-land.de/